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 Beastly (Alex Flinn)

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Cho
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BeitragThema: Beastly (Alex Flinn)   Mo 18 Feb 2013, 17:29

Titel:
Beastly (Ever wonder what it was like for the Beast?)

Cover:


Genre:
Romantasy

Seitenanzahl:
333

Autor:
Alex Flinn

Verlag:
Baumhaus

Erscheinungsjahr:
Original: 2007

Ein- oder Mehrteiler/Serie:
Einteiler mit Filmadaption

Andere Bücher des Autors:
Breaking Point, Magical (original: Bewitching), Kissed (original:Cloaked) u.v.m.

Klappentext:
Spoiler:
 

Persönliche Meinung:
~Dann hoffst du mal besser, dass du niemals hässlich wirst, Kyle. Dein Inneres, das, worauf es am meisten ankommt, ist hässlich. Ich gehe jede Wette ein, dass du, wenn du je dein gutes Aussehen verlierst, nicht klug oder stark genug sein wirst, es zurückzuerlangen. Du bist eine Bestie, Kyle Kingsbury.~

Also zuerst mal: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Ich hatte vor, mir die deutsche Ausgabe zu kaufen, weil ich das Original so toll fand, hab kurz durchgeblättert und
bevorzuge die englische Version, warum, erzähl ich euch später.

Wem der Klappentext nicht genügt: Kyle ist der typische Klischee-Schulballkönig: reich, gutaussehend, arrogant. Als er Letzteres Kendra, einem Mädchen aus seinem Jahrgang, die von Oberflächlichkeit überhaupt nichts hält, überdeutlich klarmacht, entpuppt diese sich als Hexe und verwandelt ihn in ein Monster und verschwindet mit den Worten, dass er nur durch das Finden der wahren Liebe (nicht aufgrund des Aussehens) bis zu einem bestimmten Zeitpunkt seine alte Gestalt zurückerlangen kann. Gut gesagt als Monster.
Kyles Vater, Nachrichtensprecher, gutaussehend, reich, versucht es sofort bei den besten (und teuersten) Schönheitschirurgen New Yorks, damit sein Sohn wieder schön wird. Da dies erfolglos bleibt, wird Kyle mit Dienstmädchen Magda kurzerhand in eine Privatvilla abgeschoben, „natürlich nur, bis man eine Lösung findet“ und dort von einem blinden Privatlehrer, den sein Vater organisiert hat, unterrichtet. Kyle sieht ein, dass er wohl doch den Weg der Hexe gehen muss, heißt also jemanden dazu bringen muss, ihn zu lieben. Die Lösung: Ex-Mitschülerin Lindy, die kurzerhand in Kyles Villa entführt wird… pardon, war ja alles ein von allen außer ihr bestätigter Handel mit ihrem Vater! Kyle, der sich wirklich in Lindy verliebt hat, muss diesmal also wirklich um die Gunst eines Mädchens (das zudem überhaupt nicht in sein ehemaliges Beuteschema gepasst hätte) kämpfen…

Meiner Meinung nach ist das Buch wirklich gelungen. Die klassische „Beauty & the Beast“-Story ist gut in die Neuzeit übertragen worden, die wichtigen Charaktere sind aufgeführt, die „Beauty“ wirkt aus anderen Versionen bekannt, sodass man das Gefühl hat, auch ihre Handlungen nachvollziehen zu können, obwohl das Buch aus Kyles Perspektive geschrieben ist. Trotzdem ist der Chara gut ausgearbeitet + bringt auch Neues mit ein, wie z.B. den Umgang mit der schwierigen Beziehung zu ihrem Vater. Wo ich grad dabei bin, auch die Beziehung zwischen Kyle und seinem Dad fand ich gut ausgearbeitet. Das Besondere an diesem Buch ist schließlich auch, dass nicht die Geschichte der Schönen, sondern die des Biests erzählt wird. Und der charakterliche Wandel, den „es“ mit Hilfe der Angestellten und der Schönen durchläuft ist in der Ich-Perspektive einfach noch schöner mitzuerleben. „Beastly“ ist nicht mehr das Kindermärchen, es behandelt Probleme der heutigen Gesellschaft eingebunden in eine wunderbare Geschichte. Mir blieben direkt am Anfang einige Sätze in Erinnerung, eine Sequenz aus Kyles Vergangenheit mit seinem Vater:

"Don't be a sucker, Kyle, and do things out of friendship or love. Because what you always end up finding out is the only one who really loves you is you."
I was seven or eight when he first said that, and I asked, "What about you, Dad?"
"What?"
"You love . . ."
Me. "Us. Your family."
He gave me a long look before saying, "That's different, Kyle."
I never asked him again if he loved me. I knew he'd told the truth the first time.


Beastly ist ein wirklich gutes Buch und meiner Meinung nach absolut lesenswert!
Am Anfang hab ich erwähnt, dass ich die englische Version besser finde.
Warum?
Manche Sachen kommen im Original einfach besser rüber: Zwischen den einzelnen Kapiteln sind in Beastly verschiedene Chatsequenzen eingebaut, in denen Kyle mit anderen Verfluchten in einer Art „online-anonyme-wtf-magie-existiert-holt-mich-hier-raus-Gruppe“ kommuniziert. Im Englischen hat man das typische Chat-Feeling mit Abkürzungen, verschiedenen Tippstilen (so schreibt der „Froschkönig“ fast nur in Kürzeln und ansonsten nur schwer verständlich, da er mit seinen Händen die Tastatur nur schwer bedienen kann, der „Grizzlyboy“ hat ein ähnliches Problem) und und und… In der deutschen Version hat man sich erstens nicht einmal die Mühe gemacht, das Ganze grafisch „chat-mäßig“ aufzupeppen (Box-Hintergrund, andere Schrift, wie in Chatrooms die Nicknamen fett gedruckt) und zweitens wird das ganze teilweise eher wie ein formeller Brief. Auch Kyles Gedanken benötigen im Deutschen imho manchmal einfach zu viele Wörter, was den Lesefluss für mich einfach zerstört. Beispiel gefällig?
Englisch: I knew he'd told the truth the first time.
Deutsch: Ich wusste, dass das, was er zuerst gesagt hatte, der Wahrheit entsprach.

Wer sich nicht zutraut ein englisches Buch zu lesen, den kann ich beruhigen. Beastly war das erste fremdsprachige Buch, das ich gelesen habe und ich hatte keine Probleme, hab manchmal ein paar Wörter nachgeschlagen, das meiste ergibt sich aber aus dem Zusammenhang, sodass ich mir das eigentlich auch hätte sparen können. Also, traut euch ruhig, das Original zu genießen! ;)

Quelle/n:
http://www.weltbild.de/3/16375167-1/buch/beastly-deutsche-ausgabe.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Alex_Flinn
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