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 Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er

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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Di 04 Okt 2011, 21:19

"Für mich ist es auch eine Notlüge und zum guten Zweck allemal", sagte Phoebe und nickte euphorisch. "Stell dir mal vor, ich wäre vor ein paar Wochen zu meinem Dad gegangen und hätte gesagt, dass ich bei Grace schlafen würde. In demselben Bett. Was meinst du, wie viel Grace nachher übrig geblieben wäre?" Phoebe schüttelte überschwänglich den Kopf. "Ich habe ihm das Leben gerettet, dafür kann man seine Eltern ruhig mal anlügen." Dann wurde sie jedoch ernst. "Sie haben es sich ja auch selbst zuzuschreiben, so wie sie sich verhalten." Traurig eigentlich.

Leon hätte fast an Matthews Lippen gelächelt, aber dann konzentrierte er sich doch lieber auf den Kuss. So schnell hatte er also aufgegeben. Erst klopfte er so große Sprüche und stellte Leon als den dar, der sich ohnehin nicht beherrschen konnte und wenn Leon ihn dann küsste, war er ihm doch restlos verfallen.
Vorsichtig verlagerte er sein Gewicht wieder nach vorn, so dass er Matthew wieder mit dem Rücken nach unten drückte. So konnte er dem Jüngeren jedes Mal jeden Fluchtweg versperren und genau das wollte er - sollte Matthew auf einmal doch zum Streber mutieren.

Marie verdrehte grinsend die Augen und beugte sich dann doch wieder nach vorne, um auch den Rest der Erdbeere abzubeißen. Zurück blieb nur das Grünzeug und das wollte sie sicherlich nicht essen. Da Ethan anscheinend vor hatte ihr auch die anderen Erdbeeren zu verfüttern, rutschte sie ein Stück weiter nach vorn, weil es so wesentlich einfacher war ohne sich und das Sofa vollzusauen. Nachdem sie geschluckt hatte, biss sie sich sanft auf die Unterlippe, jedoch nicht ohne Ethan dabei aus den Augen zu lassen.
Das war eine mehr als ... komische Situation, aber sie konnte leider nicht sagen, dass es ihr nicht gefiel.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Di 04 Okt 2011, 21:40


Nika nickte einmal kurz auf Phoebes letzte Aussage hin und ihr Grinsen wurde schwächer, blieb jedoch noch ein Stück erhalten. "Was soll man machen. Irgendwann werden vielleicht auch mal deine Eltern darüber hinweg kommen. Ich meine, Annie hat das auch hingekriegt, da müssen deine Eltern das auch hinbekommen." Nikas Eltern waren zwar auch nicht sehr gut auf Grace und Patrick zu sprechen, aber wenigstens hatten sie auch eingesehen, dass es den beiden Jungen leid tat. Vielleicht aber auch nur, weil Nika nicht so schwer verletzt worden war wie Phoebe. Die Position der Eltern konnte man also auch schon nachvollziehen.

Matthew ließ sich von Leon widerstanslos nach hinten drücken, unterbrach den Kuss jedoch nicht. Nein, er vertiefte ihn sogar noch, jetzt wo die Hausaufgaben anscheinend wirklich in den HIntergrund rückten. Wie gesagt, er hatte ja noch Zeit und da durfte er sich doch wohl auch mal kleine Pausen gönnen, wo er sich mit Leon beschäftigte, oder? Und dabei war er noch gar nicht lange drangesessen. Er war wirklich standhaft und so, haha. Aber das hatten die beiden ja schon vorher gewusst. Leon hatte ihn immer schon in der Hand gehabt. Vor zwei Jahren, während der Affäre und auch jetzt, wo sie wieder zusammen waren.

"Aus meiner Hand schmeckt es eben immer noch am besten", meinte Ethan dann grinsend, ließ wieder ein bisschen von der Schokosoße auf die Erdbeere drauf, bevor er diese wieder Marie hinhielt. Er war nicht eingebildet oder so. Nein, nein. Er behauptete einfach mal von sich, dass er da wirklich Ahnung von hatte. Jenny und Steven behaupteten auch immer, dass Ethan am besten füttern konnte. Und auf das Urteil von zwei Kleinkindern konnte man sich ja wohl viel drauf einbilden, oder?
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Di 04 Okt 2011, 21:50

"Irgendwo kann ich sie ja verstehen", sagte Phoebe und legte sich einen Arm übers Gesicht. "Aber ganz ehrlich? Sie sehen doch dass ich glücklich bin. Ich war glücklich, als wir nur befreundet waren, ich bin jetzt glücklich, ich hatte nie so viel Spaß wie in diesem Sommer." Sie schwieg einen Moment und seufzte leise. "Sicher hat er scheiße gebaut, aber er bereut es und das Gesetz hat ihn genug gestraft, warum können meine Eltern es nicht einfach akzeptieren?" Das kotzte sie wirklich an. Es war doch nicht so verkehrt seine Tochter glücklich zu sehen, oder?

Leon löste seine Lippen langsam von Matts, um gleich darauf sanft über dessen Hals zu streichen. "Du bist so fantastisch", murmelte er leise. "Ich weiß nicht, wie du es jedes Mal schaffst, dass mein Herz so schnell schlägt." Das hatte er bis jetzt noch nie gahbt - auch nicht, als sie bereits zusammen gewesen waren. Das war eine leichte Verliebtheit gewesen, deshalb hatte er es auch einfach beenden können. Das jetzt war aber weit mehr und obwohl er älter und durchaus ja auch erfahrener war, war es noch schwieriger sich zurückzuhalten.

"M-mh." Marie lächelte schwach, während sie immer wieder eine Erdbeere aus seiner Hand stahl. Er hatte Recht, aus seiner Hand schmeckte es wirklich verdammt gut. "Ich würde ja sagen, dass du das auch den anderen nicht verwehren solltest", sagte sie und fuhr sich mit der Zunge über die Lippe, um die Schokosoße zu erwischen, "aber ich beanspruche dich ab heute ganz für mich. Nur noch meine Lippen, keine anderen." Sie musste bei der Vorstellung lachen, aber das hatte wirklich was. Wenn sie sich immer von ihm füttern lassen könnte ... oh ja, das hätte ganz eindeutig was.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Di 04 Okt 2011, 22:11

Nika zuckte ein wenig hilflos mit den Schultern und pustete sich den Pony aus dem Gesicht, bevor sie kurz seufzte. Darauf wusste sie auch keine Antwort. Keine Ahnugn warum, vielleicht weil sie selbst kein Kind hatte und daher nicht wusste wie sich Phoebes Eltern genau fühlten. "Wie gesagt: vielleicht legt sich das mit der Zeit. Vielleicht würde ja auch ein Gespräch helfen", meinte Nika dann und legte sich wieder etwas anders auf ihrem Bett hin. Vielleicht würde das was bringen - vielleicht nicht. Einschätzen konnte es sie es jedoch nicht so wirklich.

Matthews Gesicht bekam gleich etwas mehr Farbe und er drückte dieses auch gleich an Leon, nachdem Matt ihn etwas mehr zu sich runtergezogen hatte. Gott, er war noch nie mit Komplimenten klar gekommen. Bei ihm kam immer dieses Unbehagen und er wusste nie, wie er sich verhalten sollte. Trotzdem stahl sich ein schwaches Lächeln auf Matthews Lippen und er konnte gar nicht verhindern, dass ihn Leons Worte trotzdem glücklich machten. "Ich liebe dich", flüsterte er dann leise, sicher nur für Leon hörbar, an den Älteren und er meinte diese Worte verdammt ernst. Er liebte Leon. Noch mehr als vor zwei Jahren.

Auf Ethans Lippen stahl sich ein breites Grinsen, nachdem er hörte was Marie sagte. Aha? Interessant zu wissen. "Und was ist mit mir?", fragte Ethan dann und zog eine Erdbeere, die er gerade an Marie verfüttern wollte, wieder näher zu sich zurück. Er arbeitete sicher nicht ohne Belohnung. Sicher nicht. "Wenn du so was von mir erwartsest, will ich auch auch eine dazu passende Belohnung bekommen", stellte Ethan seine Anforderung und nickte einmal mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen. Die Erdbeere in seiner Hand ließ er auch kurz darauf schon in seinem Mund verschwinden. Denn im Gegensatz zu Marie hatte er bisher nur eine gegessen.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Di 04 Okt 2011, 22:20

"Dann müsstest du aber mitkommen", sagte Phoebe und setzte sich wieder auf, um ihre Freundin einen Moment anzusehen. "Im Ernst, Nika. Vielleicht nicht direkt bei dem Gespräch, aber dennoch ... wenn meine Eltern sehen, dass du ihm auch vertraust und wenn du bestätigen kannst, dass es mir bei ihm gut geht." Sie seufzte leise und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. "Warum muss das eigentlich so kompliziert sein? Es wäre so viel einfacher, wenn wir uns anders kennengelernt hätten." Sie seufzte noch einmal und biss sich dann auf die Lippe. "Morgen muss ich im übrigen noch mal ins Krankenhaus." Das hatte sie Nika noch gar nicht erzählt. "Zur Kontrolle, ob auch alles so läuft, wie man hofft und dann kriege ich noch mehr Reha verschrieben." Das hatte sie in den letzten Wochen schleifen gelassen, aber manchmal merkte sie echt heftig, dass sie den Unfall gehabt hatten. Das hatte alles seine Spuren hinterlassen, auch wenn sie es meist und so gut wie möglich versteckte.

Leon musste grinsen. Er konnte geradezu spüren wie Matthews Herz zu rasen anfing. Es war so süß, wie er einfach jedes Mal heillos überfordert war, wenn ihm jemand ein Kompliment machte. "Ich liebe dich auch", erwiderte er dann, sah Matthew dabei jedoch direkt in die Augen. "Ich liebe dich so sehr", flüsterte er leise und küsste erst seine Wangen, dann seine Mundwinkel und noch einmal seine Lippen.
Wenn man die Veränderung beobachtete, konnte man sich echt fragen, was da nicht stimmte. Erst war Leon ein totales Arschloch und dann war er in Matthews Nähe total zahm. Das passierte, wenn er seine Gefühle mal raus ließ.

Marie folgte der Erdbeere mit dem Blick und grinste dann wieder. "Du möchtest eine Belohnung?", wiederholte sie und legte den Kopf schief. Sie überlegte einen Moment, ob sie sich nicht einfach selbst eine Erdbeere nehmen sollte, aber sie wollte sie aus seiner Hand und nicht aus ihrer essen, also wartete sie einfach geduldig, bis er wieder bereit war sie zu füttern. Sie hatte Zeit. "An was für eine Belohnung hast du denn gedacht?", fragte sie dann und musterte ihn interessiert.
Ethan war schon toll. Mit ihm konnte man Spaß haben, durchaus auch ernste Gespräche führen und ja, er war heiß. Und er fütterte sie mit Erdbeeren. Doppelt heiß.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Mi 05 Okt 2011, 20:27

"Wenigstens hast du ihn so überhaupt kennengelernt. Klar, ist scheiße wie es passiert ist, aber daran kann man auch nicht viel ändern, oder? Oder wäre es dir lieber gewesen, wenn du ihn dadurch überhaupt nicht kennengelernt hättest? Immerhin ist er fast zwanzig und du gerade sechszehn, da ist es nicht üblich, dss man sich mal eben so kennenlernt, außer, wenn er dich oder du ihn mal einfach spontan angesprochen hättest." Nika beobachtete ihre Freundin kurz stumm, bevor diese dann auch schon die morgige Kontrolle im Krankenhaus erwähnte. "Klappt es momentan denn?", fragte Nika dann mit leicher Besorgnis in der Stimme und musterte Phoebe kurz. Natürlich war der Unfall nicht spurlos an ihr vorbeigegangen - wie könnte er auch - aber wenn sich auf dem guten Weg zur Besserung war war das doch schon einmal gut.

Matthew lächelte glücklich und erwiderte den Kuss von Leon, während seine Augen auch gleich bei der Berührung ihrer Lippen zufielen. Er war wirklich glücklich in diesem Moment. Keine Nika, die in seinem Kopf herumschwirrte, kein schlechtes Gewissen, das ihn verkrampft werden ließ - einfach nur Leon. Und so sollte das auch bleiben. Er löste sich einmal kurz von Leon, küsste ihn gleich darauf aber wieder und ließ erst von ihm ab, als er wirklich Luftmangel hatte. Am liebsten würde er Leon wirklich durchgängig küssen, umarmen, berühren, oder auch einfach nur bei sich haben.
Seine Augen wanderten kurz zur Seite und da erblickte er seine Hausaufgaben wieder. Er räusperte sich und grinste Leon dann kurz verlegen an. "Soviel dazu, dass ich Hausaufgaben machen wollte." Hatte ja super funktioniert.

Ethn zuckte mit den Schultern, das Grinsen auf seinen Lippen wich jedoch nicht. "Ich hätte da schon ein paar Ideen. Aber überrasch' mich doch einfach", meinte er grinsend und neigte seinen Kopf ein wenig zur Seite, wandt den Blick von Marie die ganze Zeit über aber nicht ab. "Ich liebe Überraschungen", fügte er dann noch hinzu und das Grinsen wurde noch ein Stückchen breiter. Das war wirklich so - so lange die Überraschungen dann aber auch positiv waren. Und er dachte jetzt nicht, dass sich Marie irgendetwas schreckliches als Überraschung einfallen lassen würde. Jedenfalls hoffte er das. Flls sie es überhaupt tun würde.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Mi 05 Okt 2011, 20:37

"Das stimmt", sagte Phoebe dann. "Aber es gibt so viele andere Arten sich kennenzulernen und ja ... sicher, es wäre alles anders geworden, nichts wäre jetzt so wie es ist. Vielleicht hätte sich auch nie was entwickelt, wenn er nicht ständig im Krankenhaus gewesen wäre, aber naja ... du weißt wie ich es meine, oder?" Sie lächelte schwach und als sie dann die andere Frage stellte, wurde das Lächeln trauriger und Phoebe schüttelte langsam den Kopf. "Eigentlich nicht, nein. Deshalb will ich gar nicht erst hin, am liebsten. Ich weiß, dass sie keine guten Nachrichten haben werden. Seit einigen Wochen habe ich ziemliche Rückenschmerzen und ... das war eine der Folgen, die verspätet auftreten konnten." Sie biss sich auf die Lippe. "Aber vielleicht liegt es auch einfach nur am Stress oder den langen Autofahrten im Sommer."

Leon lachte leise und küsste ihn noch einmal sanft. "Du solltest sie wirklich machen", sagte er dann und richtete sich widerwillig auf. "Mach du deine Hausaufgaben und ich überleg mir, was ich nachher kochte." Das chinesische Essen war nicht besonders viel gewesen und bei Matthew hatten sie sich auch noch mal eine Weile aufgehalten und bis er mit seinen Hausaufgaben fertig war, würde auch noch mal einige Zeit vergehen. Mit Kochen konnte er sich außerdem ablenken. "Vielleicht mache ich uns einen leichten Salat", sagte er und kam nicht drum rum es mehr als albern zu finden. "Mach du lieber deine Hausaufgaben, ich will es nicht wieder in Schuld sein, wenn du es nicht packst."

"Überraschung also", überlegte Marie und legte den Kopf auf die andere Seite. "Gut, dann lasse ich mir also eine Überraschung für dich einfallen. Aber nur", sie hob ihren Zeigefinger, "wenn du weitermachst." Das war natürlich die Grundvoraussetzung. Wenn er sie nicht fütterte, musste sie sich ja auch nichts für ihn überlegen. Und überlegen musste sie da alle Mal. Obwohl ... sie hatte schon eine Idee, aber nicht mehr heute Abend. "Komm schon, ich sehne mich schon so sehr danach", sagte sie und lachte leise. Hörte sich ja gar nicht merkwürdig an oder so. Aber immer noch besser, als wenn sie sagte, dass sie seine Finger in, bzw. an ihrem Mund haben wollte. Oder?
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Do 06 Okt 2011, 20:44

Nika biss sich auf die Unterlippe und musterte Phoebe besorgt. Sie hatte so gehofft, dass es besser werden würde, nachdem Phoebe aufgewacht war. Und es war doch gut gelaufen. Bei Nika selbst war bis jetzt alles noch auf einem guten Wege. Klar, manchmal schmerzte auch ihr Bein noch ein paar Mal, aber der Arzt hatte zu ihr gesagt, dass dies normal war und sie sich deswegen keine Sorgen machen musste. Aber wenn es bei Phoebe sogar eine der Folgen, die erst später kommen konnte, war, war das schon ziemlich scheiße. Sie hoffte so sehr, dass es vielleicht wirklich nur am Stress oder an sonst was lag. Nur nicht am Unfall - auch wenn dies natürlich sehr viel wahrscheinlicher war. "Das..." war ziemlich scheiße, ja. "Wir kriegen das hin Phi. Wir haben den Unfall überstanden und dann lassen wir uns von so was auch nicht unterkriegen", meinte Nika dann. Immerhin hatte Phoebe es sogar geschafft dem Tod zu entkommen, wenn man es so sagen konnte. Da würden sie sich von dem nicht unterkriegen lassen.

Matthew verzog kurz das Gesicht, als Leon sich wirklich aufrichtete und setzte sich kurz darauf auch langsam auf. r strich sich kurz durch die Haare, während sein Blick auf seine Hausaufgaben fiel. "Dann geh du mal kochen", meinte Matthew, grinste Leon kurz an, bevor er sich noch einen Kuss von ihm holte. Den letzten. Fürs Erste, jedenfalls. Dann machte er es sich wieder auf dem Sofa gemütlich und richtete seine Aufmerksamkeit vorerst zurück auf die Hausaufgaben. Wenn er jetzt konzentriert durcharbeiten würde, würde er schneller fertig sein und hätte dann meht Zeit mit und für Leon. Das musste er sich nur oft genug sagen.

"Nach der Erdbeere oder nach meinen Fingern?", grinste Ethan, nahm sich dann selbst eine Erdbeere und aß diese, bevor er dann wieder eine für Marie zubereitete. Da fragte er sich, was Marie sich wohl einfallen lassen würde. Er würde sich überraschen lassen und er hoffte einfach mal darauf, dass marie nicht einen völligen Fehlgriff startete. Aber das erwartete er ehrlichgesagt auch nicht. Marie traute er schon etwas zu. Der Film lief immer noch und wie schon viele Male zu vor wusse Ethan nicht so genau worum es ging. Aber das war auch schon nichts neues mehr.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Do 06 Okt 2011, 21:02

"Ich liebe dich wirklich, Nika." Phoebe lächelte ihre Freundin an und küsste dann ihre Wange, ehe sie sich wieder hinlegte. Nika hatte Recht. Irgendwie würden sie das schaffen, sie hatten es schon einmal geschafft und jetzt waren sie nicht mehr allein, nun waren da auch Grace und Patrick, die helfen konnten und nicht wegsehen würden.
So kam dann der Tag, an dem sie die Kontrolle hatte, tatsächlich und er war wirklich alles andere als positiv.
Als Phoebe das Krankenhaus verließ, zitterte sie am ganzen Körper und wusste nicht, was sie denken sollte, an wen sie sich wenden solle, was sie tun sollte. ie war mit dem Bus gekommen, aber der letzte war vor zehn Minuten gefahren. Zittrig griff sie nach ihrem Handy und rief Grace an.

Leon grinste schwach und ließ dann tatsächlich von ihm ab. Das war wirklich besser so, denn sonst konnte er sich nachher wieder die Vorwürfe anhören, dass er verantwortlich dafür war, dass Matthew keine Hausaufgaben hatte und es wäre sicherlich nicht förderlich, wenn Matthew, wenn er schon bei seinem "Nachhilfeehrer" war, keine Hausaufgaben machte. War irgendwie nicht so besonders glaubhaft.
Also ging er in die Küche und durchsuchte erst einmal eine halbe Ewigkeit den Schrank, bis er überhaupt etwas verwertbares gefunden hatte. Er sollte ganz dringend einkaufen gehen - und da würde er Matthew dann gleich mitschleppen. Er war immerhin die Frau in der Beziehung.

Marie musste schmunzeln und legte den Kopf zur Seite. "Nach deinen Fingern", sagte sie dann und musste einfach grinsen. "Und nach dem, was sie bereithalten." Wie gut dass sie nicht zweideutig dachte. So ging das dann noch den ganzen Abend weiter und wirklich viel bekam sie von dem Film also auch nicht mit. Aber das war es ihr eindeutig wert. Die nächsten Tage überlegte sie sich dann, was sie machen würde, weil sie hatte durchaus vor, dass er sie hin und wieder mal bei einem Film verköstigen konnte - dafür hatte sie eben die Überraschung für ihn. Am nächsten Wochenende bestellte sie ihn am Samstagabend zu dem Ferienhaus von Grace' Eltern. Sie hatte mit ihm gesprochen und er hatte ihr versichert, dass der Ort passen würde (behaupte ich jetzt mal). Sie war schon vorgefahren und eigentlich hatte sie Ethan nur gesagt, dass sie sich dort treffen würden um ab dort weiter zu fahren. Stimmte nicht ganz, aber das würde er früh genug merken.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Do 06 Okt 2011, 21:25

Grace war gerade erst von einem kleinen Einkauf nach Hause gekommen, als sein Handy plötzlich klingelte. Er warf einen kurzen Blick auf das Display und als er ein Bild von Phoebe sah, lächelte er schwach und nahm gleich ab. "Hey", meinte er und stellte die Tüte erst einmal vorsichtig auf seinem Tisch ab, bevor er sich an eben diesen lehnte. "Wie geht's dir?", fragte er neugierig, konnte seine Sorge jedoch nicht vollständig verbergen. Er wusste, dass Phoebe heute zur Kontrolle im Krankenhaus gewesen war und er wusste auch, dass sie seit einigen Wochen diese Rückenschmerzen hatte. Er hoffte jetzt einfach mal, dass es Phoebe gut ging beziehungsweise, dass diese Schmerzen wirklich von etwas anderem kamen.

Matthew hatte sich währenddessen auf seine Aufgaben konzentriert. Okay, ab und zu hatte er immer noch rüber in die Küche geschaut, war aber standhaft geblieben und hatte sich gleich darauf dann wieder an die Hausaufgaben gesetzt. Die Matheaufgaben hatte er glücklicherweise nun schon hinter sich - trotzdem hatte er da sicher noch genug zu tun. Als nächstes machte er sich an die Geschichtshausaufgaben - eines seiner Lieblingsfächer, wo ihm die Hausaufgaben auch meist locker von der Hand gingen, wenn er sich denn genug konzentrierte. Nach einiger Zeit hatte er dann auch schon ein Stück von diesem Teil erledigt und machte eine kurze Pause, in dem er in die Küche ging, um sich etwas zu trinken zu holen. Nebenbei konnte er ja gleich nach Leon sehen.

Ethan konnte nicht verbergen, dass er eine gewisse Portion an Vorfreude mitbrachte. Als er das Treffen mit Marie ausgemacht hatte, war er schon neugierig geworden und es war von Zeit zu Zeit immer schlimmer geworden. Irgendwo war er sogar ein bisschen aufgeregt - er wusste eben nicht was ihn dort erwarten würde. Warum genau Marie ihn jetzt zu Grace' Ferienhaus bestellt hatte, verstand er zwar immer noch nicht, aber das würde er dann ja sehen. Wäre ja sonst wohl keine Überraschung mehr, oder?
Kurz vor dem vereinbarten Treffpunkt machte sich Ethan dann auch auf den Weg zu dem Haus und war kurz darauf auch schon dabei auf den Kiesweg hochzufahren und vor dem Haus zu halten. Während er ausstieg, hielt er sofort nach Marie oder irgendetwas verdächtigem Ausschau.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Do 06 Okt 2011, 21:35

"Mies", sagte Phoebe leise und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. Sie hatte sich auf eine der Bänke niedergleassen, die Beine ausgestreckt und sah jetzt einfach stumm vor sich hin. "Kannst du mich abholen?", fragte sie noch immer leise. "Also ... ich weiß nicht, kannst du Patrick fragen, oder so? Ich brauch dich grad bei mir." Das brauchte sie wirklich. Sie wollte, dass er sie in den Arm nahm und sie tröstete, dass er bei ihr war und ihr sagte, dass alles gut werden würde. Daran glaubte sie selbst nämlich nicht, und das war ziemlich niederschmetternd. Sie wollte ihm jetzt am Telefon auch nichts erklären, sie wollte es ihm in Ruhe sagen. Zuhause.

Leon hatte sich nach stundenlangem Überlegen dazu entschlossen Tomatensuppe zu kochen (natürlich nur beste Tütenware), und dazu, beziehungsweise danach, einen Salat und Nudelauflauf. Normalerweise kochte er nicht einmal annähernd so viel, aber er hatte sich eben lange genug ablenken müssen und solange das alles vor sich her köchelte, hatte er auch schon den Tisch gedeckt. Als Matthew die Küche betrat, hellte sich sein Gesicht gleich auf, aber er blieb an Ort und Stelle stehen. "Bist du fertig?", fragte er erwartungsvoll.

Marie ging langsam auf die Auffahrt zu. Von ihrem Plan war noch absolut nichts zu sehen, denn hier oben würde das Ganze auch nicht stattfinden. "Hey", lächelnd wartete sie, bis er ausgestiegen war. "Freut mich, dass du dich tatsächlich her getraut hast." Sie grinste kurz und griff dann nach seiner Hand, um ihn ein Stück mitzuziehen, ließ diese dann aber 'Anstandshalber' wieder los.
Zusammen gingen sie also den kleinen Pfad zum See hinunter. Mittlerweile war es schon fast dunkel, aber am See war es das keinesfalls. Auf dem Steg, der breit ins Wasser ragte, hatte Marie mindestens fünfzig Kerzen aufgebaut und in deren Mitte lag eine weiche rote Decke und ein Picknickkorb. Grinsend blieb sie vor eben diesem Steg stehen. "Überraschung." Sie musste wieder grinsen. "Ich dachte mir, so sind wir auf jeden Fall ungestört."
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Do 06 Okt 2011, 22:09

Grace Laune sank von einer Sekunde zur anderen ziemlich tief. Es war nicht gut verlaufen? Scheiße. "Klar", fing er dann an, als Phoebe ihn fragte, ob er vorbei kommen könnte. Natürlich konnte er das. "Ich bin gleich da, okay?", fügte er dann noch hinzu und ging in der selben Sekunde auch schon aus der Küche. Zum Glück hatte er sich noch nicht ausgezogen, dann konnte er sofort los. Er musste sich zwar irgendwie eine Fahrgelegenheit besorgen, aber das würde schon funktionieren. Was genau der Arzt gefragt hatte würde sich Grace später anhören, wenn die beiden ihre Ruhe hatten. Nachdem er sich von Phoebe verabschiedet hatte, rief er gleich Patrick an und verließ dabei auch die Wohnung. Als sein Freund dann auch ranging, klärte er Pat kurz auf und bat auch gleich darum, ob dieser ihn zum Krankenhaus bringen könnte.

Matthew ließ seinen Blick über den gedeckten Tisch und auch über das schon zubereitete Essen wandern. Er ging direkt auch den Kühlschrank zu und holte sich etwas Wasser heraus, bevor er zu Leon rüber blickte. "Noch nicht", meinte er mit einem Kopfschütteln und lächelte Leon dann schwach an. "Aber du bist anscheinend weiter als ich gekommen", fügte Matt dann noch hinzu, nachdem er noch einmal durch die Küche geguckt hatte. Alles fertig zu bekommen würde er sicher nicht mehr schaffen, bis das Essen fertig war, aber er konnte ja so viel wie möglich versuchen.

Ethan lies sich gespannt mitziehen und traute seinen Augen im ersten Moment nicht, als er sah, was Marie sich da überlegt hatte. Oha. Das... hatte er wirklich nicht erwartet. Im ersten Moment wusste er gar nicht was er sagen sollte, weil die Überraschung wirklich groß war, aber kurz darauf wand er sich mit einem erstaunten Grinsen zu Marie um. "Wow, Marie...", fing er an und blickte nochmal zu der Decke. "Woha. Danke", meinte er dann freudig, nahm Marie kurz in den Arm und drückte sie an sich, bevor er wieder von ihr abließ, sie noch einmal breit und glücklich anlächelte und dann zu der Decke ging. Wow, Marie hatte sich echt Mühe gegeben.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Fr 07 Okt 2011, 17:01

Patrick war zwar eigentlich ziemlich vertieft in seine Lektüre gelesen, die er für dieses bescheuerte Studium brauchte, aber als Grace dann anrief, zögerte er natürlich keinen Moment und saß schon wenige Minuten später im Auto. Dass Grace ihm auch nicht sagen konnte, was genau die Ergebnisse der Untersuchung waren und dass er alles andere als glücklich aussah, war nicht wirklich beruhigend. Aber Patrick sagte nichts, fragte nicht.
Phoebe sahen sie schon von weitem. Sie lief unruhig auf und ab, hatte die Arme um den Oberkörper geschlungen und sah alles andere als ruhig aus. Als sie sein AUto sah, kam sie direkt auf sie zu und sie sah ungesund blass aus.
"Hey", begrüßte sie die Beiden leise und Patrick ging fast schon davon aus, dass sie gleich in Tränen ausbrechen würde. Was war nur passiert? Ohne ein Wort der Erklärung stieg sie hinten ein und schloss die Tür hinter sich. "Dankeschön."

"Ich musste mich ja ablenken und dann kann ich echt produktiv sein", sagte Leon und stieß sich dann von der Wand ab und kam vor ihm zum stehen. Einen Moment sah er ihn von oben an - Matthew war ein ganzes Stück kleiner als er - und dann hob er sein Kinn ein Stück an und lächelte sanft. "Nur ganz kurz", verteidigte er sich sofort und legte seine Lippen zärtlich auf die von Matthew, blieb dann aber bei seiner Aussage und ließ ihn dann wieder los. "Ich verfluche die Schule auch noch nachdem ich mit ihr fertig bin. Arm."

Allein beim seinem Anblick hatte sich ein breites Grinsen auf Maries Lippen geschlichen. Es freute sie wirklich sehr, dass es ihm gefiel. Eigentlich hatte sie befürchtet, dass es ihm überhaupt nicht zusagen würde und dass er es einfach nur albern und übertrieben fand. Immerhin war es doch etwas sehr kitschig und klischeehaft. Aber sie hatte sich ja wirklich viel Mühe gegeben und es freute sie im Endeffekt dass er das zu schätzen wusste.
Als er dann vorging, folgte sie ihm und ließ sich dann langsam auf der Decke nieder. "Ist französisch", sagte sie dann, als sie den Korb öffnete. Sie packte langsam die einzelnen Sachen aus, die sie eingepackt hatte. Darunter befand sich viel Käse und zwei ganze Stangen Baguette. Sie hatte auch einen Salat gemacht und letztendlich förderte sie noch eine Flasche Rotwein und zwei passende Gläser zu Tage.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   So 09 Okt 2011, 16:12

Grace hielt Patrick kurz davon ab sofort los zu fahren, stieg dann aus, nur um sich dann auf den Rücksitz neben Phoebe fallen zu lassen. Ohne groß zu zögern legte er die Arme um Phoebe und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. Er strich ihr beruhigend mit der Hand über die Schulter, während er seinen Kopf langsam zu Patrick drehte und ihm durch den Rückspiegel in die Augen sah. "Könntest du uns zu mir nach Hause fahren?", bat er ihn dann, sah ihn kurz bittend an, bevor er sich wieder Phoebe zuwand. Das konnte nichts Gutes bedeuten, wenn Phoebe so fertig war.

Der Kuss war wirklich kurz gewesen, aber Matthew hielt sich zurück und beschwerte sich nicht weiter. Das würde sonst nur wieder falsch enden und diesmal wollte er wirklich erst seine Hausaufgaben fertig haben. Bei Leons letzem Kommentar musste Matthew leise lachen. "Ich bin ja bald mit der High School fertig", meinte Matt dann mit einem schwachen Grinsen und holte sich dann erst einmal ein Glas, schüttete sich dort das Wasser ein und nahm dann einen Schluck. Aber er war wirklich froh. Es war nicht so, dass er Schule immer lästig fand, aber es sprach ja auch nichts dagegen, wenn man sich freute, dass man was Neues anfangen konnte, oder?

Ethan hatte es sich auch auf der Decke bequem gemacht und beobachtete interessiert die Sachen, die Marie aus dem Korb hervorholte. "Wieso stehen Franzosen so auf Käse?", meinte er dann leise lachend, während er welchen in die Hand nahm und diesen beäugte. Er selbst aß ja jetzt nicht unbedingt so viel Käse - lecker war's aber trotzdem hatte er dann doch eher ein Faible für Süßigkeiten. Konnte man halt nichts machen. Und solange er nicht zu nahm, hatte er auch kein Problem damit. Als Marie dann den Wein hervorholte wurde Ethans Grinsen noch breiter. "Willst du mich abfüllen?", scherzte er grinsend. Das war dann doch eher seine Spezialität.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   So 09 Okt 2011, 16:25

"Ist okay." Patrick startete den Motor und wenig später befanden sie sich dann auf der Straße. Es interessierte ihn zwar sehr, was los war, aber er würde fragen, wenn die Beiden selbst erst einmal Zeit hatten miteinander zu sprechen, weil er konnte schon verstehen, dass Pierce erst einmal bevorzugt wurde.
Phoebe schloss stumm die Augen und lehnte sich an Grace. Sie war gar nicht fähig das alles in Worte zu fassen. Wie sollte sie das auch sagen? Oh Scheiße, wieso konnte es nicht einfach gut laufen? Sie öffnete den Mund um irgendwas zu sagen, ließ es dann aber wieder. Sie würde es ihm Zuhause sagen.

"Du darfst dann bei mir arbeiten. Als Hausmädchen oder so. Wenn ich dich dann für was anderes brauche, gebe ich dir einfach schnell Urlaub. Und ich bezahle dich einfach mit körperlichen Gefälligkeiten." Leon grinste breit und ging dann zum Ofen, um nach dem Auflauf zu sehen. Der brauchte noch ein bisschen - gut so; für sie alle.
"Aber hey, denk drüber nach. Ich könnte dich dann auch zum Betthasen befördern." Bei der Vorstellung wurde sein Grinsen noch breiter - und wesentlich anzüglicher. Aber hey, die Vorstellung gefiel ihm.

"Weil Käse toll ist?", fragte Marie. "Und außerdem ist es ein tolles Wort. Käsee~", sagte sie lang gezogen, wobei sie letztes Wort natürlich französisch aussprach und leicht lächelte. Als er sie fragte, ob sie ihn abfüllen wolle, musste sie lachen und nicht dann enthusiastisch. "Oh ja, genau das habe ich vor. Und dann werde ich dich vergewaltigen." Sie sah ihn einen Moment ernst an und lachte dann leise und stellte die Weinflasche ab, um sie zu öffnen.
"Das schmeckt besser als der ganze Kram, den du bis jetzt getrunken hast, glaub mir. Hat ewig gedauert, bis ich echten französischen Wein besorgt hatte." Amerikaner waren was das anging zu geschmacklos.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   So 09 Okt 2011, 20:16

Grace sah Patrick kurz mit einem dankbaren, aber schwachen Lächeln an, bevor er seinen Kopf wieder zu Phoebe drehte und weiterhin beruhigend mit seiner Hand über ihre Schulter strich. Es dauerte ein bisschen, bis Patrick sie zu Grace' Wohnung gebracht hatte. Trotzdem hatten die drei während der Fahrt kein Wort gewechselt und Grace war immer neugieriger geworden. Klar, er wusste, dass es anscheind keine guten Nachrichten sein würden, aber er wollte eben wissen, was los war. Als Patrick hielt, stieg er mit Phoebe aus, bedankte sich nochmal bei Pat dafür, dass er ihn gefahren hatte und machte sich kurz darauf dann auf den Weg zu seiner Wohnung. Phoebe ließ er währenddessen nicht los und auch als sie die Wohnung schon betreten hatten, hatte sich Grace nicht großartig von Phoebe entfernt. "Was ist los?", fragte er dann kurz nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte und runzelte besorgt die Stirn.

Matthew lachte leise und schüttelte bei der Vorstellung den Kopf. "Ich hatte da eigentlich schon etwas anderes im Sinne, aber ich denke mal darüber nach", meinte er grinsend. Schreklich war die Vorstellung ja nicht - trotzdem würde Matthew das sicher nicht machen. Als Leon dann nach dem Auflauf sah, blickte Matt kurz zur Uhr rüber. Er trank das Wasser eben schnell zu Ende, stellte das Glas dann weg und ging mit ein paar schnellen Schritten auf Leon zu, bevor er vor diesem stehen blieb. Er grinste ihn kurz von unten her an, stellte sich dann leicht auf die Zehnspitzen und stahl sich einen kurzen Kuss, bevor er wieder von Leon abrückte. "Aber bevor das wirklich in FRage kommt, muss ich erstmal die Schule schaffen." Er grinste Leon noch einmal an, bevor er die Küche wieder verließ und sich zurück an seine Hausaufgaben setzte.

Vergewaltigen also. Ethan grinste nur und blickte dann wieder zum Wein. Er trank nicht oft Wein. Eigentlich so gut wie nie. Er war dann doch eher der Bier-Typ. Aber vielleicht schmeckte dieser Wein ihm ja. Er hoffte es einfach mal. "Na hoffentlich schmeckt der Wein", sprach er dann auch seinen Gedanken aus und nahm dann die Flasche in die Hand, um sich diese genauer anzusehen. "Und wie willst du nach Hause kommen?", fragte er dann und sah Marie grinsend an. Er selbst würde nicht Auto fahren, wenn er Alkohol intus hatte, selbst wenn es nicht viel war - der Unfall bei Grace und Phoebe hatte ihn da schon abgeschreckt. Und alleine trinken würde er sicherlich nicht.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   So 09 Okt 2011, 20:30

Phoebe hatte oben in der Wohnung als erstes die Arme um ihn gelegt und ihn fest an sich gezogen. "Ich liebe dich", flüsterte sie leise und küsste seine Schulter. Eine Weile blieb sie einfach so stehen und dann löste sie sich wieder von ihm. Ohne etwas zu erklären, griff sie nach seiner Hand und zog ihn mit sich zum Sofa, wo sie sich hinsetzten.
"Rückenprobleme waren eine der Spätfolgen", sagte sie langsam und strich sich die Haare aus dem Gesicht. "Es ist nur etwas schwerwiegender als angenommen. Ich hätte früher hingehen sollen." Sie machte eine kurze Pause, sammelte ihre Gedanken. "Die Wirbelsäule ist geschädigt", sagte sie dann. "Ich habe jetzt erst mal einen Monat vollkommenes Sportverbot bekommen mit vielen Medikamenten. Vielleicht wird es besser, aber du weißt wie es ist. Eine 30 prozentige Chance bedeutet nichts. Sollte es bis dahin nicht besser werden, werden sie operieren. Die Wahrscheinlichkeit dabei draufzugehen ist gar nicht mal so hoch, die Wahrscheinlichkeit dass sie mehr Schaden anrichten als alles andere, ist jedoch immens." Sie wollte nicht im Rollstuhl sitzen. Sicher nicht.

Leon lächelte schwach und lehnte sich dann wieder gegen die Anrichte. "Du bist so unverschämt heiß", bemerkte er, als er die Küche verließ und wahrscheinlich gab er sich noch nicht einmal viel Mühe, aber trotzdem sah es einfach verdammt ... geil aus. Woah, er wurde zum Teenager, das war ja schlimm.
Dass er gegangen war, war im Endeffekt aber gut, denn sonst hätte er ihn doch wieder bei sich behalten. Dafür würde er das dann nach dem Essen machen. Oder während dem Essen, mal sehen. Jetzt kümmerte er sich zumindest erst mal um eben dieses Essen, damit sie überhaupt etwas hatten.

"Oh." Marie biss sich auf die Lippe. "Ja, daran habe ich nicht gedacht, Mist." Sie runzelte die Stirn und wog den Kopf hin und her. "Ich werde Phil anrufen, der holt uns dann ab. Fertig." Sie lachte leise. Phil mochte sie - das glaubte sie zumindest. Vielleicht konnte sie ihn überreden "Wenn nicht, bleiben wir hier." Sie grinste ihn herausfordernd an und nahm ihm dann die Flasche ab, um erst ihm und dann ihr etwas einzuschütten. "Aufs sinnlose Betrinken?", fragte sie ironisch. Eigentlich war sie immer die erste, die bei so etwas zurückschreckte.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   So 09 Okt 2011, 21:00

Grace biss sich auf die Lippe, während er Phoebe stumm zuhörte. Auch nachdem sie geendet hatte, war er noch stumm geblieben. Was ne scheiße. Wieso Phoebe? Das hatte sie eindeutig nicht verdient. Und er war dafür verantwortlich. "Das wird wieder Phi", meinte er dann und sah Phoebe direkt an. Indem er es sagte, versuchte er es sich auch selbst klar zu machen. Das würde wieder hinhauen. "Du hältst dich an die Anweisungen des Artzes und dann wird das alles wieder", fügte er dann noch einal hinzu, nickte kurz bestätigend und nahm Phoebe dann in den Arm. "Außerdem - selbst wenn du operiert werden musst - wird das nichts daran ändern, dass wir alle für dich da sein werden. Aber es wird gar nicht erst so weit kommen." Jedenfalls hoffte er das. Klar, es war nicht unbedingt richtig, Sachen zu versichern, über die man keine Macht hatte, aber gerade wollte er selbst einfach auch daran glauben, dass alles gut laufen würde. Wenigstens bei diesem Mal. Phoebe gehörte nicht in den Rollstuhl.

Matthew machte weiterhin seine Aufgaben und schaffte es sogar bis zum Ende hin sitzen zu bleiben und nicht wieder in der Küche zu verschwinden - auch wenn die Versuchung wirklich groß gewesen war. Als er den letzten Satz seiner Erdkundehausaufgabe aufgeschrieben hatte, seufzte er laut aus und lehnte sich erst einmal zurück. Wieso haben manche Lehrer nur so einen Haufen an Hausaufgaben auf? War es denen denn scheißegal, dass man auch so etwas wie ein Privatleben und Freizeit brauchte, die sich nicht nur um Schule drehten? Trotzdem war Matthew einfach nur froh, dass er die ganzen Aufgaben nun hinter sich hatte und packte seine Sachen schnell weg, bevor er sich etwas schwerfällig hochievte und in die Küche stolperte. Leon war immer noch dort, drehte ihm gerade aber den Rücken zu. Langsam ging Matthew auf den Älteren zu, schlang dann seine Arme um den Bauch von Leon, bevor er seine Stirn an den Rücken von Leon lehnte und wieder leise seufzte. Gott, er war fertig.

"Na, dann hoffen wir mal, dass Phil heute nicht wieder einen seinen Abende hat, wo er ausgeht", meinte Ethan grinsend. Er würde nämlich lieber in einem Bett schlafen und bei Grace' Ferienhaus einzubrechen war auch keine gute Idee. Jedoch schob er den Gedanken dann wieder zur Seite und nahm grinsend das Gls Wein in die Hand. Er roch kurz daran, stieß dann leicht bei MArie an und nahm einen kurzen Schluck. Schmeckte eigentlich gar nicht so übel - aber wie gesagt, er war da doch eher der Typ für Bier oder so was.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   So 09 Okt 2011, 21:11

Phoebe schüttelte den Kopf an seiner Schulter. "Grace, ich will nicht im Rollstuhl sitzen. Das halte ich nicht aus. Ich kann nicht ..." Sie stockte und presste die Lippen aufeinander. Oh das war doch scheiße. "Ich hab Angst", flüsterte sie leise und krallte sich geradezu in seinen Rücken. "Du weißt wie es ist, du weißt wie oft es schief läuft, wie oft alles bei mir schief läuft. Wer weiß, nachher liege ich wieder im Koma." Sie wusste selbst, dass sie nur unnötige Panik hatte, aber wer konnte es ihr vorwerfen? Sie wusste nicht, ob sie überhaupt wieder laufen konnte. Scheiße.

Leon lächelte augenblicklich, als er Matthews Griff um seinen Bauch spürte. "Na, bist du fertig?", fragte er und stellte noch den Ofen aus, ehe er sich umdrehte und Matthew geradezu auffing. "Oha, müde sei ist ganz schlecht", sagte er und zog sein Gesicht dann ein Stück zu sich nach oben. "Heute Nacht kriegst du nicht viel Schlaf, Kleiner." Er grinste ihn an und legte seine Lippen dann wieder auf Matts, immerhin konnte er jetzt. Jetzt waren keine Hausaufgaben mehr da, die sie störten, also durfte Matthew sich nicht beschweren - und wenn er so ankam, war er außerdem selbst Schuld. Auch ein Matthew im Rücken konnte entzücken.

Marie musste lachen, als sie sein Gesicht sah. "Oh komm schon Ethan, du brauchst ein bisschen Kultur. Ihr mit eurem blöden Bier, Wein ist viel besser." Schmeckte auch wesentlich besser. Sie setzte das Glas an die Lippen, trank einen Schluck und stellte ihn dan wieder weg. "So mon cheri, bon appétit"
Sie freute sich wirklich hier mit ihm zu sitzen. mal abgesehen dass es schon irgendwie .. romantisch war. Wie gut, dass seine Mutter nichts davon wusste. Sie glaubte nicht, dass sie das so gut finden würde.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Mo 10 Okt 2011, 18:15

Grace verzog das Gesicht ein wenig. Das war doch scheiße. Was sollte er nun machen? Er konnte Phoebe nicht einfach so versprechen, dass wirklich alles gut laufen würde. Klar, man konnte es einfach so dahersagen, aber das war auch nicht unbedingt das Wahre. Er lockerte Phoebes Griff ein wenig und nahm dann ihr Gesicht in seine Hände, bevor er ihr direkt in die Augen sah. "Phoebe, es ist noch nicht klar, ob wirklich alles so abläuft, wie du es dir gerade vorstellst. Mach dir nicht so viel Panik. Ich weiß, dass ist sicher einfacher gesagt als getan, aber versuch dich zu beruhigen und sieh nicht nur so pessimistisch in diese Richtung, okay? Solange es noch Hoffnung darauf gibt, dass es funktionieren wird und du nicht in den Rollstuhl kommst, sollten wir uns darauf konzentrieren und versuchen das Beste aus der Situation rauszuholen." Er sah Phoebe noch einmal kurz an, bevor er sich langsam zu ihr vorbeugte und sie sanft küsste.

Matthew lächellte schwach in den Kuss hinein, während er seine Arme fast wie von selbst um Leons Nacken schlang. Er löste sich jedoch kurz darauf von dem Größeren, rückte aber nicht großartig von ihm ab, sondern grinste ihn schwach an. "Damit kann ich leben", antwortete er dann auf Leons letzte Aussage hin und das Grinsen auf seinen Lippen wurde ein wenig breiter, bevor er sich wieder einen Kuss stahl. Damit hatte er wirklich kein großes Problem. War sicher nicht das erste Mal, dass Matthew halbtot in der Schule rumhing. Glücklicherweise hatte am nächsten Tag auch nicht so viel Unterricht. Würde also schon irgendwie hinhauen. Hoffentlich.

"Blödes Bier?", schnaubte Ethan empört, musste gleich darauf aber grinsen. "Komm schon, Marie. Ich bin ein Kerl. Und zwar einer der einen Männerabend mit kaltem Bier und einem Football-Spiel niemals absagen würde. Tut mir Leid, dass ich da nicht so auf Wein abfahre." Er war eben doch Amerikaner. Und zwar voll und ganz. Und da würde Marie sicher auch nicht großartig viel dran ändern können. Trotzdem machte er sich dann auch daran die einzelenen Sachen, die Marie noch mitgebracht hatte, zu beäugen, um zu sehen, was er nehmen sollte. Sah alles ziemlich lecker aus, eigentlich.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Mo 10 Okt 2011, 18:32

Je lnger er geredet hatte, desto ruhiger war Phoebe geworden und als er sie küsste, schloss sie die Augen und hielt ihn dann bei sich, um den Kuss sanft zu erwidern. Allerdings nicht lange. Sie öffnete die Augen wieder und biss sich auf die Unterlippe. "Danke Grace", flüsterte sie leise und küsste seinen Mundwinkel. "Du bist ... ich liebe dich", hauchte sie leise und lehnte sich dann wieder gegen ihn. Sie würde das schon schaffen, er hatte Recht.
Eine Weile sah sie ihn einfach nur von unten an, dann biss sie sich wieder auf die Lippen. Toller Gedanke in so einer Situation. Aber hey, wo sie schon bei dem Thema waren ... "Sex fällt dann auch aus", stellte sie nüchtern fest. "Das war meinem netten Arzt ganz besonders wichtig." Und das wollte sie ihm dann doch früh genug sagen, ehe er die Situation runter spielte und es dann im Endeffekt doch zu spät war.

"Das war zu erwarten", entgegnete Leon grinsend und küsste ihn noch einmal kurz, ehe er ihn losließ und sanft ein Stück von sich schob. "So, wir sollten uns jetzt um mein liebevoll vorbereitetes Essen kümmern, denn ich habe mir damit wirklich seeehr viel Mühe gegeben." Er grinste wieder kurz und dirigierte ihn dann zum Tisch und letztendlich auf den einen Stuhl. Nachdem er alles auf den Küchentisch gestellt hatte, setzte auch er sich. "Genieß es, sobald du aufstehst, hast du keine Zeit mehr zum Essen." Das meinte er vollkommen ernst.

"Du bist ein Kerl?", fragte Marie und hob skeptisch eine Augenbraue, als wenn sie das wirklich nicht glauben würde. "Darüber kann man jetzt aber streiten", meinte sie und musste grinsen, ehe sie noch einen Schluck Wein trank. "Und es war verdammt schwer den zu besorgen, weil es hier überall nur euer blödes Bier gibt." Ja, die Wortwahl war extra. "So, und jetzt starr mein liebevoll angerichtetes Essen nicht nur an, sondern iss auch was. Ich hab auch extra für dich Schokolade eingepackt."
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Mo 10 Okt 2011, 19:28

Das der Sex für den Monat nun drauf gehen würde, überraschte Grace gar nicht mehr. Das hatte er schon erwartet. Klar, wenn es gehen würde, würde er nicht darauf verzichten, aber momentan ging es eben nicht und er würde es sicher auch mal länger aushalten. War ja nur ein Monat. "Dachte ich mir schon", sprach er dann seinen Gedanken aus und strich ihr währendessen leicht über den Kopf. "Das wird auch funktionieren." Wäre ja schlecht wenn nicht. Aber das traute er sich dann doch schon zu. Außerdem sahen die beiden sich ja nun eh seltener, da war das nicht ganz so schlimm.

Matthew beäugte das ganze Essen kurz mit einem schiefen Grinsen auf den Lippen, während er darauf wartete, dass Leon sich zu ihm an den Tisch setzte. Das passierte dann auch schon kurz darauf und Matt konnte nicht verhindern, dass sein Grinsen bei Leons letztem Satz breiter wurde. Das glaubte er ihm sogar, daher tat er lieber mal das, was Leon ihm vorschrieb. Matthew wartete kurz, legte sich dann aber etwas von dem Essen auf den Teller und machte dies auch gleich bei Leon, bevor er selbst anfing zu essen. Es schmeckte wirklich gut. Wenigstens konnte einer von den beiden kochen. Matthew war da nicht ganz so begabt - er bekam immer viel zu schnell Panik und musste sich immer strikt an das Rezept halten. War vielleicht nicht immer gut.

"Ach, du findest mich also unmännlich?", griff Ethan noch einmal das vorherige Thema auf und hob eine Augenbraue, während er Marie musterte. "Gut. Das merke ich mir." Würde er wirklich. Dann nahm er sich wirklich etwas von Maries Essen und - wie zu erwarten - schnappte er sich natürlich auch die Schokolode. Musste halt sein, er mochte das eben. Auf das 'blöde' Bier ging er jetzt mal nicht weiter ein - darüber konnte man nämlich eher streiten als darüber, ob er ein Kerl war oder nicht.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Mo 10 Okt 2011, 19:35

"Tut mir Leid", sagte Phoebe leise und küsste seine Schulter durch das T-Shirt hindurch. Aber kein Sex hieß nicht, dass sie sich nicht küssen oder anfassen durften. Es würde einfach sein wie am Anfang ihrer Beziehung, da hatten sie auch nicht miteinander geschlafen und er hatte es überlebt. Dass es länger als ein Monat sein würde, sagte sie nicht. Wenn er das glaubte , ließ sie ihm die Illusion. Würde sie im Rollstuhl landen, wäre eh alles noch mal anders, aber er konnte es auch so vergessen, weil nach den vier Wochen stand wahrscheinlich die OP an und dann musste sie erst einmal wieder gesund werden. Aber sie vertraute ihm, er war treu.

Leon grinste zufrieden und bedankte sich kurz, als Matthew ihm etwas auffüllte und dann aß er selbst etwas. Er kochte oft und eigentlich auch gerne, aber heute war er wirklich überzeugt von seinem Auflauf. "Du solltest öfter Hausaufgaben machen und dafür sorgen, dass ich Ablenkung brauche, da kann ich gleich besser kochen."
Die Wirkung würde auf Dauer sicher auch nachlassen, aber man konnte ja träumen, oder?

Marie musste lachen. "Das habe ich niemals gesagt." Sie griff nach einer Weintraube, aber bevor sie die in ihrem Mund verschwinden ließ, beugte sie sich zu ihm und küsste ihn auf die Wange. "Aber wenn du sagst, dass du ein Mann bist, dann glaube ich dir das natürlich." War ja nicht so, als wenn er für sich sprechende Argumente hatte - aber das würde jetzt ihre Argumentation kaputt machen. Grinsend ließ sie die Weintraube im Mund verschwinden und griff dann nach dem Baguette. Sie hatte echt Hunger.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Fr 14 Okt 2011, 14:01

"Du brauchst dich nicht zu entschuldigen", meinte Grace nur mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen. Es war ja nicht so, dass sie grundlos nicht mehr miteinander schöafen würden. Phoebe musste erst einmal wieder gesund werden - das war die Hauptsache und da konnte Grace sicher auch mal verzichten. Er hatte zwar gerne Sex, war aber noch lange nicht darauf angewiesen. Das würde also schon funktionieren. "Nun denn", fing er dann an, küsste Phoebe noch einmal kurz und sah sich dann in seinem Wohnzimmer um. "Hast du >Hunger oder so?" Er wollte jetzt nicht durchgehend über das Thema reden und seine Laune trüben lassen.

"Vorhin hast du die Schule noch dafür verflucht, dass ich Haufaufgaben machen muss", erwiderte Matt nur grinsend und nahm einen weiteren Bissen von dem Essen, bevor er noch einen Schluck trank. Aber das würde sicher noch das ein oder andere Mal vorkommen. Matt glaubte nämlich nicht, dass das das letzte Mal sein würde, dass er in der Schulzeit bei Leon schlafen würde. Wirklich oft würde das aber auch nicht passieren können - immerhin übernachtet man ja nicht immer bei seinem 'Nachhilfelehrer'. Auch, wenn Matthew da ehrlich gesagt gar nicht so viel gegen haben würde.

"Hoffe ich doch", meinte Ethan nur grinsend und öffnete erst einmal die Packung der Schokolade, brach sich ein Stückchen ab und ließ es dann in seinem Mund verschwinden. Er dankte Marie wirklich dafür, dass sie ihm auch Süßes eingepackt hatte und dass sie nicht vollkommen auf dem Trip war ihm die ganze Zeit gesundes Essen aufzudrehen. das übernahmen Sally und sein Vater schon oft genug. Seine Mutter war da glücklicherweise noch lockerer - sie war immerhin genauso ein großeses Schleckermaul wie er. Da konnte man nichts dran drehen.
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BeitragThema: Re: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei 2er   Fr 14 Okt 2011, 16:40

(Da geb' ich schon mein knappes Geld für 'ne SMS aus und dann wird die einfach ignoriert D:)

Phobe setzte sich wieder aufrecht hin und nickte dann langsam. Sie hatte vor dem Krankenhaus extra nichts gegessen, denn spätestens bei dem Ergebnis wäre es sicherlich alles wieder hoch gekommen, daher war das eine reine - und gut durchdachte - Vorsichtsmaßnahme gewesen.
Jetzt da aber alles vorbei war und Grace ihr doch wieder Mut gemacht hatte und gesagt hatte, dass er ihr beistehen würde, überkam sie der Hunger doch wieder und sie war froh, dass er fragte. "Können wir uns was bestellen?", fragte sie dann. "Ich zahle auch." Sie wollte nicht kochen und sie hatte wirklichen Hunger auf irgendwas asiatisches oder so. Das aß sie eh am liebsten - vor allem wenn sie hier war.

"Man kann seine Meinung ja auch ändern, oder?", gab er grinsend zurück und nachdem er seinen Teller geleert hatte, lehnte er sich locker zurück. Die eine Frage brannte ihm schon seit Tagen auf der Zunge. "Die anderen wissen es ja jetzt", sagte Leon langsam und dass er damit Matthews Freundeskreis meinte, war klar. "Was ist mit deinen Eltern? Hast du vor ihnen jemals zu sagen, dass du schwul bist?" Er wusste, dass das ziemlich niederschmetternd sein konnte, je nachdem wie die Eltern reagierten. Matthews Eltern kannte er ja nicht einmal so gut, dass er das beurteilen konnte, aber die Gefahr dass es negativ ausfallen könnte, bestand natürlich.

Marie verdrehte grinsend die Augen und als sie ihr Baguette dann so weit vorbereitet war, dass sie es essen konnte, wartete sie auch nicht zu lange. Oh sie hatte wirklichen Hunger und auch wenn das Essen bei Ethans Familie alles andere als schlecht war, mochte sie die französische Küche doch irgendwie lieber und vor allem der französische Käse (der gar nicht so leicht zu beschaffen gewesen war), fehlte ihr und nun, da sie ihn hatte, genoss sie es natürlich.
"Jetzt da du die Überraschung hast, gibt es auch keinen Grund mehr warum du aufhören solltest mich zu füttern", bemerkte sie grinsend zwischen zwei Bissen.
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